Hallo Denis,
zunächst müssen alle nicht benötigten Ebenen ausgeblendet werden. Eine Ebene kann man sich wie viele übereinanderliegende Klarsichtfolien vorstellen. Für jeden Zweck gibt es eine in Eagle. die wichtigsten sind:
1: Top, die Leiterzüge auf der Bestückungsseite, rot gefärbt
16: Bottom, das ist die Lötseite und deren Leiterzüge, in blau
17: Pads, sind die eigentlichen Lötaugen oder Anschlußflächen, grün
18: Vias, die Durchkontaktierungen (Dürften nur auf mehrebenenplatinen nötig sein) hellgrün
19: Unroutet, gelbe Verbindungen als Hinweis für fehlende Verbindungslinien, sollten nach dem Layouten alle weg sein!
20: Dimensions: Normalerweise der Leiterplattenrand als weiße Linien
Im Normalfall also 16, 17 und 20 auswählen.
Mit dem Symbol Display (unter dem Infosymbol) werden die aktuellen Ebenen, auch Layer genannt, aufgelistet. Aktive Ebenen haben ein dunkelblaues Kästchen.
Dann gehst Du auf das Druckersymbol. Bei einer einseitigen Platine wird nur das Feld black angewählt, die bunten Fllächen werden einheitlich schwarz gedruckt. Scale factor auf 1 setzen Page limit auch auf 1.
Über die Schaltfläche Page kann man die Lage des Ausdruckes auf dem Blatt festlegen, mit ok abschließen.
Dann nochmal auf ok, und dann sollte das Blatt gedruckt werden. Die Leiterseite wird automatisch spiegelverkehrt gedruckt, da man die Toner bzw. Tintenseite direkt auf die Photoschicht der Platine legt. Dadurch werden Streueffekte die durch die Foliendicke entstehen weitestgehend vermieden.
Mach mal einige Probeausdrucke mit verschiedenen Einstellungen, um ein Gefühl für die Arbeitsweise von Eagle zu bekommen. Auch wirst Du vieles jeweils in der Hilfe erklärt finden.
Viel Erfolg bei den ersten Platinen!
73 de Dietmar, DL2BZE