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3 versch. ANT mit einem Koax Kabel versorgen durch T – Verbinder ?
Hallo Gemeinde !
Heute habe ich meinen drei Band Dipol für 160 / 80 / und 40 m wieder abgebaut und möchte die Konstruktion durch folgende ANT ersetzten :
Monoband Dipol für 160 m, Monoband Deltaschleife für 80 m und für 40 m.
Nun zu meiner Frage :
Kann ich alle drei ANT mit einer Koax Zuleitung einspeisen, wenn ich die Zuleitung an den Delta Schleifen mit Koax T-Verbinder bis zum Dipol durch schleifen ?
Oder könnte die 80 m Delta Schleife den 160 m Dipol beeinflussen ( Resonanz / Impedanz ) ?
In der Zeichnung sind keine BALUN bzw. Anpass- Glieder eingezeichnet !
Warum ist da noch nie vorher jemand auf die Idee gekommen? Alles parallel schalten, wie bei der Elektro-Hausinstallation.
Bert,
aus der Erfahrung aus deinem anderen Thread mit der Stichleitungsanpassung leuchtet dir sicher ein, dass parallelgeschaltete Reaktanzen sich über die Speiseleitungsabschnitte irgendwohin transformieren. Das Ganze ergibt ein komplexes System mit undefinierten Impedanzverhältnissen, das nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist.
Ich würde 2 Bistabille Relais nehmen, die durch das koax ihren Strom kriegen.
Mit einer Diode würde dann ein negativer Impuls das eine und ein positiver das andere schalten.
Frei nach dem Motto : Wenn der Ing nicht mehr weiter weis, nimmt er ein Relais.
ich würde 3 Koaxkabel nehmen. Funktioniert garantiert.
Aber Spass beiseite:
Ich würde es so versuchen (Realisierbarkeit nicht garantiert):
3 Relais, Schaltspannung kommt über Koax. Die Relais schalten nur bei bestimmten Spannungen, z.B.
Relais 1 5....6V
Relais 2 7....8V
Relais 3 9....10 V
Bert,
wenn du die Antworten aus allen drei Foren, in denen du diese Frage gleichlautend gepostet hast zusammenfasst, kommt als Ergebnis heraus: "Es macht keinen Sinn!".
PA0EJH machte einen Entwurf fuer 2 Antenen mit SWV Schaltung also ganz automatisch.
Interessante Idee!
Ab welcher Leistung wird das funktionieren, angenommen ein SWR von 1:2 ?
73 Wolfgang
Hallo Wolfgang
Das Original war als Automatik fuer eine 2-Band Endfed gedacht und ist ohne exacte Angaben muesste aber bis 100 Watt functionieren wen richtig eingestellt .
Hier das Original
Ich finde die Idee recht interessant. Allerdings habe ich mit dem Begriff "Bistabiles Relais" hier ein Verständnisproblem: Ein solches kenne ich mit 2 Spulen, die für jeweils eine der beiden Zustände kurz erregt werden, alternativ evtl. auch eine einzelne Spule, jedoch dann mit Stromrichtungsumkehr, also polarisiert. Für die gezeigte Schaltung benötigt man nach meiner Meinung eine Art Schrittschaltrelais, welches bei zu hohem Rücklauf und damit dem Auftreten entsprechend hoher Spannung auf der "Rücklauf"-Seite der SWR-Messschaltung den nächsten Schaltzustand einnimmt. Oder liege ich da falsch? Gibt es überhaupt für HF geeignete Schrittschaltrelais am Markt?
72/73 de Peter in JO61VA, Dresden
DL-QRP-AG #01921
Ich glaube ach das hier ein Puls-Relais gemeind wird wie bei Maerklin aber leider kenne ich nicht die Deutsche Bezeichnung dafuer....
Hallo John,
diese Relais heissen "Relais Bistabil", diese gibt es in der Art selbsthaltend elektrisch mit einer oder 2 Spulen, um den derzeitigen Zustand zurück zu stellen. Diese Relais gibt es auch mechanisch, ein Impuls schaltet um und der nächste wieder zurück. Siehe: http://www.tweedehands.nl/zendamateur/co…list_cat=relais
Mit diesem Relais kann man locker 1kW HF schalten.
Hallo John, Günter und Gerhard,
wenn ich mir die Beschreibung des Relais GRUNER 703 ansehe, kann ich aber kein Schrittschaltrelais erkennen, sondern ein gepoltes bistabiles Relais mit einer (angezapften) Doppelspule. Damit ist für mich noch immer nicht erkennbar, wie die gezeichnete Schaltung funktionieren soll: Es wird dort je nach Größe der Fehlanpassung stets eine positive (oder bei exakter Anpassung gar keine) Spannung an die Relaisspule gegeben. Damit schaltet das GRUNER 703 nur beim ersten Bandwechsel einmal (und kann danach durch eine Drahtbrücke ersetzt werden...) Damit es wieder zurückschaltet, müsste sich die Richtung des Magnetfeldes in der Relaisspule umkehren.
Könnte es sein, dass die Schaltskizze nicht ganz OK ist? Ich habe schon selbst überlegt, wie es mit einem 2. Spulenanschluss am SWR-Meter funktionieren würde, komme aber auch nicht auf eine Lösung. Die Idee, so etwas ohne Hilfsenergie zu machen, hat schon was praktisches.
72/73 de Peter in JO61VA, Dresden
DL-QRP-AG #01921
Die Idee, so etwas ohne Hilfsenergie zu machen, hat schon was praktisches.
Daher meine Frage, ab welcher Leistung und einem angenommenen SWR von 1:3,0 an der "falschen Antenne" diese Schaltung funktioniert, also das Relais ansteuern kann.
Ob das mit 10 Watt HF auf 18 MHz schon geht? Dann könnte ich meine endgespeiste 17m/12m Halbwellenantenne nachrüsten.
Damit es wieder zurückschaltet, müsste sich die Richtung des Magnetfeldes in der Relaisspule umkehren. Könnte es sein, dass die Schaltskizze nicht ganz OK ist? Ich habe schon selbst überlegt, wie es mit einem 2. Spulenanschluss am SWR-Meter funktionieren würde, komme aber auch nicht auf eine Lösung.
ich vermute mal, mit zwei der "SWRMeter"-Schaltungen (je eine in dem Ausgangszweig zur Antenne), die jeweils eine der beiden Spulen des Relais speisen, könnte das klappen -> Die jeweils "aktive" Schaltung stellt dann einen zu hohen Rücklauf fest, und schaltet auf die andere Antenne um.
Die Idee, so etwas ohne Hilfsenergie zu machen, hat schon was praktisches.
Daher meine Frage, ab welcher Leistung und einem angenommenen SWR von 1:3,0 an der "falschen Antenne" diese Schaltung funktioniert, also das Relais ansteuern kann.
Ob das mit 10 Watt HF auf 18 MHz schon geht? Dann könnte ich meine endgespeiste 17m/12m Halbwellenantenne nachrüsten.
73 Wolfgang
Hallo Wolfgang
Das Ganze ist laut PA0EJH eine reine Idee und muss ueber Try and Error perfektioniert werden. Musste aber nicht schwierig sein .