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21

Donnerstag, 31. Mai 2012, 17:32

Danke Uwe! Der Groschen (Cent) ist gefallen :-)
73 de DCØVD, Winfried

22

Freitag, 1. Juni 2012, 09:38

Hallo Uli!

Ja genau, dieses einfache Schaltung verwende ich auch an kritischen Stellen z.B. beim NF Verstärker des Produktdetektors
http://home.pages.at/chirt/Projects/HGCR…GCR2010_SBD.jpg

Eine weitere zusätzliche einfache Möglichkeit ist statt einem Fixspannungsregler die - meist angebotene - variable Version zu verwenden. Damit ist es möglich beim Regler einen Ta-Elko gegen Masse zu plazieren (Beispiel: http://home.pages.at/chirt/Projects/HGCR…GCR2010_IFP.jpg ).

73
Chris

P.S.:
Die Schaltung mit den 2 Transistoren die Uwe präsentiert hat ist auch jene des Referenzoszillators des oben von Jörn erwähnten IQ-DDS, aber ohne der Diode beim Fixspannungsregler.
73 de Chris, OE3HBW

23

Freitag, 1. Juni 2012, 16:11

Hallo Leute!

Die oben besprochene Schaltung mit Transistor, Widerstand und Tantal-Elko ist gerade auch im VLF Konverter Thread
http://www.qrpforum.de/index.php?page=Th…60729#post60729
gefragt.

Dazu habe ich eine Frage an die Profis. Bislang habe ich den Widerstand empirisch ermittelt.
Wie aber geht die exakte Berechnung?
Wie ist die Schaltung zu dimensionieren wenn der benötigte Strom bekannt ist und möglichst optimal gesiebt werden soll?
Worauf ist zu achten?

.
73 de Chris, OE3HBW

24

Freitag, 1. Juni 2012, 16:18

Hallo Chris,

ich rechne so:

Uec=0,65V
Ie=100mA

Q: bc550c
HFe = 500

R = Uec / ( Ie / HFe * 10 )

==>
R = 0,65V / (0,1A / 500 * 10) = 325 Ohm ~ 330 Ohm

_
73, Uwe
DC5PI
ex DO5PI - ex DE0508

25

Freitag, 1. Juni 2012, 16:34

Im Grunde müsste man die RC Kombination mit dem Transistor doch als Tiefpass ansehen. Je kleiner dann der Widerstand, desto geringer auch die Siebwirkung.Einfach mal mit LT-Spice simulieren und der Gleichspannung eine gewobbelte Wechselspannung überlagern und sehen, was davon noch hinten übrigbleibt.

73, Günter

Edit: hab das mal gemacht mit R=330 Ohm und idealem C=100uF.
»DL4ZAO« hat folgendes Bild angehängt:
  • Sim.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (1. Juni 2012, 17:08)


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26

Freitag, 1. Juni 2012, 23:00

Moin zusammen,
ich denke mal, daß ich die grundliegende Funktionsweise der Schaltung begriffen habe. Aber warum werden hier zwei Transistoren eingesetzt? Ist das nur durch die maximale Verlustleistung und dem Strombedarf der folgenden Schaltung begründet? Oder gibt es dafür Gedankengänge, die ich noch nicht entdeckt habe? Denn m.E. "vermiesen" die dabei (zur "Toleranzkompensation" eingesetzten?) Emitterwiderstände die Möglichkeit der Schaltung, auf Lastschwankungen zu reagieren. Und zu der Aussage "möglichst hohe Verstärkung" hätte ich auch noch eine Frage: Wäre eine Darlingtonschaltung sinnvoll, oder würde sich dabei das Rauschen der Einzeltransitoren addieren (oder sogar multiplizieren) ?

73 de Roland / DK1RM

27

Samstag, 2. Juni 2012, 08:31

ich denke mal, daß ich die grundliegende Funktionsweise der Schaltung begriffen habe. Aber warum werden hier zwei Transistoren eingesetzt?

Auf welche Schaltung nimmst du hier denn Bezug???

73, Günter

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28

Samstag, 2. Juni 2012, 08:59

Moin Günter,
Auf welche Schaltung nimmst du hier denn Bezug???

sorry, ich meinte die Schaltung in "low_noise_psu.pdf", die Uwe hier eingestellt hat.

73 de Roland / DK1RM

29

Samstag, 2. Juni 2012, 09:31

Aber warum werden hier zwei Transistoren eingesetzt?


Ich denke Uwe hat das so vorgeschlagen um mehr Strom entnehmen zu können. Da es sich um einen simplen aktiven Tiefpass handelt, übernimmt der Transistor hier keine Lastregel-Eigenschaften. Man nimmt statt zwei parallelen Kleinsignaltransistoren sowieso besser einen BC140-16 oder BD135-16. Über dem Transistor fallen ja nur 0,7V ab daher ist die Verlustleistung klein und er kann seinen Maximalstrom liefern.

Darlington Transistoren kann man auch nehmen. In der kommerziellen Schaltung von Racal aus Post #10 wird das ja gemacht. Wegen der hohen Stromverstärkung des Darlington kann man den (Basis) Tiefpasswiderstand groß machen und erhält dadurch Tiefpasseckfrequenzen im Millihertz Bereich. Die Maßnahme dient also eher dazu, die Siebwirkung für sehr niederfrquente Rauschanteile zu verbessern. Allerdings ist das keine Wunderschaltung, man kann die Siebung nicht dadurch ins Unermessliche steigern, in dem man die Stromverstärkung ins Unermessliche steigert. Irgendwann sind andere Rauschquellen dann wieder im Vordergrund. Es ist eine nützliche kleine Maßnahme zu Verbesserung von niederfrequenten Noise-Komponenten von Standard-Spannungsreglern.

73, Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (2. Juni 2012, 10:03)


30

Sonntag, 3. Juni 2012, 12:40

Hallo Günther,

kannst Du bitte mal das LTSpice File Deiner Simulation anhängen oder beschreiben was ich bei "Edit simulation Cmd" eingeben muß? Würde das ganze gerne mit 2N3904 simulieren, weil ich davon jede Menge habe.

Bin noch Anfänger mit LTSpice, das pdf von Gunthard Kraus kenne ich.

73 Sven

31

Sonntag, 3. Juni 2012, 19:02

Interessante Webseite zur amateurmäßigen Rauschmessung von Spannungreglern. Geheimniskrämerisch zwar, aber mit aufschlussreichen Bildern.

"Spannungsquellen und Referenzspannungsquellen in vergleichender Messung mit dem Rauschanzeiger"

73, Günter

32

Montag, 4. Juni 2012, 09:32

Hallo und Guten Morgen,

ich befasse mich zwar im Moment nicht mit dem Thema, aber ich denke, daß der Link in der neuen
MAXIM EE-Mail über Rauschunterdrückung durch PS Bypass-Filterung gut zum Thema passt.

"Eliminate Noise Through Proper Supply Bypass Filtering"

http://www.maxim-ic.com/app-notes/index.mvp/id/4713

73, Jakob, DL2GN

33

Montag, 4. Juni 2012, 09:59

Hallo Rauschunterdrücker ;-)

Vielen Dank für Eure Beiträge!

Das Thema ist - so glaube ich - weiterhin recht interessant wie die Rückmeldungen ja auch zeigen.


@Uwe: special thanks für Deine Berechnungsformeln - habe ich erst jetzt entdeckt :thumbsup:
73 de Chris, OE3HBW

Verwendete Tags

HGCR2010, Noise, Oszillator, Power Supply